Kaffee kochen ist nicht so einfach wie es aussieht

Kaffee kochenKaffee kochen – ein Kinderspiel? Nicht wirklich,  denn was sich vorab so simpel anhört, bedarf einiger Kenntnisse und den perfekten Dreh. Denn Kaffee ist nicht gleich Kaffee, und wer in den Genuss eines aromareichen, auf den Punkt genau dosierten, und hervorragend gebrühten Kaffee, wie direkt vom Barista serviert, kommen möchte, den werden folgende Zeilen interessieren.

Kaffee kochen – Bohnen oder Pulver, und die ideale Lagerung

Es ist klar das Kaffee direkt aus der Rösterei ein anderes Aroma, aber auch einen anderen Preis als Kaffee aus dem Supermarkt hat. Kaffee sollten Sie allgemein immer entsprechend Ihres Gebrauches kaufen, denn das Kaffeearoma verflüchtigt sich vor allem bei Pulverkaffee recht schnell. Wenn Sie zur Kategorie Kaffeeliebhaber gehören, die täglich mehrere Tassen von diesem herrlichen Gebräu genießen, dann empfiehlt sich das Umsteigen auf Bohnenkaffee und die Anschaffung einer Kaffeemühle, somit bleibt das Aroma erhalten.

Bei der Lagerung sollten Sie darauf achten, den Kaffee Kühl, trocken und luftdicht aufzubewahren. Aber vor allen Dingen nicht im Kühlschrank. Was den Mahlgrad angeht so dient hier der feinste für Mokka, und steigernd Graduierung für Filterkaffeemaschinen, bis hin zum gröberen Kaffeemehl für von Hand gebrühten Kaffee. Was die Menge angeht so gilt hier als Pi mal Daumen Regel ein gestrichener Teelöffel Kaffeepulver (6-8gr) pro Tasse. Aufgepasst aber mit feinem Kaffeemehl, denn bleibt diese zu lange mit dem Wasser in Kontakt, entwickeln sich Bitterstoffe anstatt Aromen.

Kaffee kochen – Das Wasser

Ob von Hand gebrüht, mit der Kaffeemaschine oder Dank des Kaffeevollautomaten, die Wasserqualität spielt beim Gelingen des Kaffees eine wichtige Rolle. Sowohl der Härtegrad als auch die Wassertemperatur beim Berühren des Kaffeepulvers  beeinflussen das Endresultat. Wird der Kaffee von Hand aufgesetzt, ist keine Crema zu erwarten, greift man aber auf eine Espressomaschine oder einen Vollautomaten zurück spielt der richtige Druck eine entsprechende Rolle. Und entgegen der Mundart „kocht“ man keinen Kaffee, kochendes Wasser sollten Sie immer einen Moment abkühlen lassen bevor Sie es in kleinen Schüben über das Kaffeepulver gießen.

Denn siedendes Wasser bewirkt dass sich die Bitterstoffe im Kaffee lösen und das geschmackliche Resultat dementsprechend leidet. Aber auch die Wasserhärte spielt eine entscheidende Rolle bei der Kaffeezubereitung, und letztendlich werden nicht nur Ihre Geschmacksnerven, sondern vor allen Dingen Ihre Kaffeemaschine Ihnen dankbar sein, wenn Sie bei zu hartem oder zu weichem Wasser lieber auf Mineralwasser zurückgreifen. Zu hartes Wasser verändert den Geschmack und bei zu weichem Wasser wird der Kaffee bitter. Auf jeden Fall ist kühles, frisches Wasser ein Muss, denn somit entfalten sich die Aromen noch besser.

Kaffee kochen – Auf die Menge kommt es an

Beim Kaffee Zubereiten kommt es nicht nur auf die richtige Menge Wasser und Kaffeepulver an, bei letzterem erhöht sich die oben angegebenen Menge entsprechend des gewünschten Kaffeegetränks, zum Beispiel für Mokka oder Espresso, sondern auch auf die Menge des fertigen Getränkes. Bereiten Sie immer nur so viel Kaffee vor wie zu diesem Zeitpunkt getrunken wird, denn wenn der Kaffee lange steht, und im schlimmsten Fall gar auf der Heizplatte, verliert er nicht nur an Geschmack und Aroma sondern wird gar ungenießbar. Und da Kaffee brühen wirklich nicht lange dauert und mit ein wenig Kenntnissen nur minimale Arbeit bedeutet, lohnt es sich auf jeden Fall Ihren Kaffee immer frisch zuzubereiten.

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